Die Zitterpappel – Baum des Jahres 2026
Vielleicht trägt sie ja den Titel mit Stolz: die Zitterpappel, auch Espe genannt, wurde zum „Baum des Jahres 2026“ gekürt: ein einheimischer Laubbaum aus der Familie der Weidengewächse, der bis zu 25 m hoch werden kann. Sicher ist es auch wichtig, dass dieser Baum einer der wichtigsten Nahrungspflanzen für Insekten in Mitteleuropa ist und als Pionierbaum im Klimawandel gilt.
Die Zitterpappel kann karge Flächen schnell begrünen, den Boden verbessern und auch die Biodiversität fördern. Sie ist ein echter Überlebenskünstler. Ihr schlanker Wuchs und die gelbe Herbstfärbung machen sie zudem zu einem eleganten Baum mit einer lockeren, rundlichen Krone. Ihre Blätter sind durch besonders lange seitlich abgeflachte Stile mit den Zweigen verbunden, sie reagiert selbst auf den kleinsten Windstoß, was einem Zittern ähnlich ist. Der Ausspruch „Zittern wie Espenlaub“ ist uns deshalb im Sprachgebrauch bekannt.
Die Zitterpalme, Populus Tremula, ist im Bergpark an den verschiedensten Stellen zu finden, so auch etwas unterhalb vom Neuen Wasserfall. Sie steht aber auch gern an Waldrändern, lichten Wäldern oder als Solitär in offenen Landschaften.

Text: Juliane Sattler-Iffert, Foto: Hans (Pixabay)