„Ein Baum ist mein Baum“ geht zu Ende – 100 Neupflanzungen im Bergpark

Auch das ist ein Abschied. Nach fast drei Jahren beenden wir unser Projekt „Ein Baum ist mein Baum“. Mithilfe der Kasseler Bürger und Bürgerinnen konnten wir über hundert Neupflanzungen für den Bergpark Wilhelmshöhe gewinnen. Den Anfang machte das Stadtoberhaupt Dr. Sven Schoeller mit einer Stileiche, das Ende der neue HKH-Chef Dr. Martin Faass mit einer Rosskastanie.

Wir, der Verein „Bürger für das Welterbe“, haben mit diesem Projekt einen symbolischen Beitrag für das Arboretum geleistet, damit der Bergpark lebt. Denn im Jahr verliert der einzigartige Park an die 230 Bäume durch Dürre und Hitze, durch Sturm und Alter. Der Klimawandel zeigt sich drastisch. Auch wenn Hessen Kassel das Welterbe pflegt, war es unser Anliegen, mit Hilfe der Spender in Kassel neue Baumpflanzungen zu finanzieren.

Aber wir haben auch Paten gewonnen, die sich an der Pflege der bereits bestehenden Bäume beteiligen. Alles im allen war dies ein Herzensprojekt für uns, das vielleicht auch der nachfolgenden Generation die Liebe zur Natur vermitteln kann.

Im Wissen darum, dass uns die Natur Sauerstoff und Schatten spendet, dass die Bäume den wichtigen Kohlenstoff binden und den Klimawandel bremsen, sind sie unsere Lebensversicherung.

Ein Projekt geht zu Ende, die Liebe zur Natur wird weiterwachsen.

Text: Juliane Sattler-Iffert

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Mit diesem originellen Flyer von unserem Herkules mit den Hesperidenäpfeln in der Hand haben wir die Kasseler Stadtgesellschaft auf unser Projekt „Ein Baum ist mein Baum” aufmerksam gemacht. Der Entwurf stammt von Barbara Butte.

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