Herkulesgeburtstag im Schlosshotel
Bei einem leckeren Glühwein trafen sich über 50 Mitglieder im adventlich geschmückten Terrassenbereich des Schlosshotel zur Begrüßung. Im Restaurant konnte anschließend bei angeregten Gesprächen das Abendessen eingenommen werden, bevor in der Löwenburg-Relaunch das weitere Programm stattfand.
Brigitte Bergholter begrüßte die Mitglieder und stellte die Gäste vor, deren Beiträge das Geburtstagskind- den 308-jährigen Herkules – in den unterschiedlichsten Formaten würdigten. Den besang der Kasseler Musiker „Herr Müller und seine Gitarre“ mit dem allen Kasseler Kindern bekannten Lied“ Oh, Schreck, oh Schreck, der Herkules ist weg“ und hielt aber auch für uns Erwachsene einige Evergreens parat.
Die Vorstandsmitglieder Sonja Rossettini und Jürgen Fischer beleuchteten den „anderen“ Herkules, den Dürrenmatt in seiner 1954.enstandenden Satire bissig aufs Korn nahm. In dem Theaterstück „Herkules und der Stall des Augias“ scheitert der Held nicht an dem Mist, sondern an den endlosen Kommissionen, und Diskussionen des elischen Parlaments, an der Verzögerungstaktik und der Entscheidungsschwäche der Bürokratie.
Hildegard Schwarz, Vereinsmitglied und bekannte Kasseler Künstlerin, hat ein besonderes Edeldruckverfahren für sich entdeckt: die Cyanotypie, die monochrome Fototechnik des Blaudrucks. Sie präsentierte verschiedene Motive unseres Wahrzeichens, die zur Ansicht in kleinen Staffeleien auf den Tischen platziert waren. Käuflich zu erwerben (z.B. für ein last minute-Weihnachstgeschenk werden sie am 13.12. auf dem ersten Wilhelmshöher Weihnachtsmarkt an der Christuskirche sein.
Für eine weitere Überraschung sorgte ein Geburtstags-Gedicht, das Erhard Biermer den Gästen vortrug. Wie kreativ die Mitgliedschaft des Welterbevereins ist, bewies Barbara Richartz-Riedl, die spontan mit einem weiteren Gedicht die Hommage fortsetzte. Der Applaus war ihnen sicher!






