Nicht nur Sokrates hatte eine Eremitage!

Die Eremitage des Sokrates ist umsichtig restauriert worden. Die Halle des Sokrates verdient ebenso ein „Aufhübschen“. Zweimal Sokrates im Bergpark – Wir zeigen auf, warum es sich lohnt, beide Orte freudvoll, genießend und erhellend aufzusuchen.

Warum gibt es die Emeritage (1775) und eine Halle (1816) des Sokrates? Antworten dazu zu suchen, hilft dabei, den Bergpark zu verstehen. Was ist aktuell am Philosophen, der hat doch vor mehr als 2.500 Jahren gelebt. Sokratisches Denken kann und soll bewirken, einander zuzuhören, diskursiv miteinander zu reden, ohne zu belehren.

Zusammen mit jungen Menschen organisieren wir Besuche, Gespräche und Events im Park. Unsere Materialstücke sollen dazu anregen, das Tal der Philosophen und die Idee dahinter gemeinsam und für sich zu entdecken. Auf Erkundungen in der Wilhelmshöhe und in der Karlsaue laden wir dazu ein, die antike Götterwelt und die philosophische Aufforderung innerhalb der Parkgestaltung beim Spazierengehen wahrzunehmen und zu verstehen. Welche Ideengeschichte verbirgt sich beispielsweise in der Plutogrotte, der Skulpturen-Reihe in der Aue, den Tempeln in beiden Parks?

Wie können wir uns die in den Parks sichtbaren und verborgenen Schätze unserer Kultur aneignen? Beispielsweise durch Fotos (Selfies), Videos (Reels), Filme (stop-motion), Interventionen (Grafiken nachstellen), Audios (audio-walk), Bildreihen (comics, graphic novel), Geschichten erzählen. Dazu regen wir an, dazu schreiben wir kleine Wettbewerbe aus.

Text: Jürgen Fischer
Fotos: Jürgen Fischer, Sonja Rossettini

Veröffentlicht in unserer Kategorie

Hinterlassen Sie einen Kommentar