Verpflichtung

Die Beteiligung der Öffentlichkeit bildet die Klammer zwischen dem Bewerbungsprozess bis 2013 und der Arbeit des Vereins bis heute

(siehe auch:   Jugendarbeit, Veranstaltungen, Mitgliederbrief, Newsletter etc.)

§  Der Bildungsauftrag der Welterbestätten

Dem 1972 von der UNESCO verabschiedeten „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ sind bis 2021 194 Staaten, darunter auch Deutschland, beigetreten. Das Welterbe-Übereinkommen hat dazu beigetragen, durch die zukunftsweisende Idee einer gemeinsamen Verantwortung der Weltgemeinschaft für die herausragenden Kultur- und Naturstätten dieser Erde eine grenzüberschreitende Anerkennung universeller kultureller Werte zu schaffen.

In der gegenwärtigen Diskussion über die Bedeutung des Kultur- und Naturerbes der Erde wird neben dem Erhalt und Schutz in immer stärkerem Maße hervorgehoben, dass die Welterbestätten eine wichtige Rolle zu übernehmen haben.

  • als unverzichtbare Ressource zum Verständnis und zum anschaulichen Erleben der gemeinsamen Geschichte der Menschheit und als sinnlich erfahrbare Zeugnisse der Vielfalt und Würde vergangener und heutiger Kulturen
  • als Spiegel menschlicher Kreativität und Anregung für eine humane und friedliche Gestaltung des Lebens in heutigen und künftigen Gesellschaften
  • als Orte der Begegnung mit fremden Kulturen, an denen das Interesse an der eigenen Geschichte und der Geschichte anderer Völker geweckt und durch die das Verständnis für die tiefere Einheit des menschlichen Lebens gefördert wird
  • als Stätten, die uns einen respektvollen, nachhaltigen Umgang mit Natur und den Sinn für die ästhetischen Qualitäten natürlicher Formationen sowie ein Verständnis für die Geschichte des Planeten Erde nahe bringen
  • als Orte, an denen über den Begriff des Welterbes eine nationale

Verortung der kulturellen Identität zugunsten eines universellen, allgemein menschlichen und interkulturellen Verständnisses von Kultur- und Naturerbe erweitert wird

  • als Stätten der Bildung, an denen Kinder und Jugendliche den interkulturellen Zugang zur eigenen Geschichte, zur Geschichte anderer Völker und zur Geschichte der Erde erleben, kreativ gestalten und erlernen können.

Quelle: Hildesheimer Resolution unter:  www.unesco.de/resolutionen_duk.html‎

Vergleiche dazu auch:

www.Charta von Venedig.de  (Denkmalschutz)

www.Charta von Florenz.de (Historische Gärten)

Zielhorizont der Veranstaltungsreihen des Vereins 

Beginnend im Jahr 2014  konzipiert der Verein halbjährlich ein Programm von „Führungen, Vorträgen, Gesprächen, Lesungen und  Exkursionen“ für  Mitglieder* und Interessierte. Das Programm wurde in bisher 13 Foldern gedruckt und händisch – auch digital –  verteilt;  nahezu 100 Veranstaltungen haben dabei  zwischen 2014 und 2020 stattgefunden.

Das letzte Programm für Sommer 2020 wurde  veröffentlicht, konnte aber nicht mehr durchgeführt werden. Zu unseren letzten  Planungen  während und nach der Corona-Epidemie, siehe „Aktuelles“

Hier als  Beispiel  für die Veranstaltungsvielfalt  die  Planungen  

der AG  „Veranstaltungen“ für Herbst/Winter  19/20, die noch durchgeführt werden konnten:

  1. Veranstaltung zum Tag des offenen Denkmals an der Pagode 8. 9. 19
  •  Thema : Garten im Schloss Wilhelmsthal“                                       

  Führung: Claudia Panetta                                                                  

  •  Exkursion: Weltkulturerbe Bauhaus: Fagus-Werke, Historische Gärten: Herrenhausen     
  • Thema „Grottenanlagen in historischen Gärten“,

Vortrag: Dr. Stefanie Hanke, Kunsthistorikerin                                 

  • Thema: „Klimaanpassungsmaßnahmen im öffentlichen Grün

Vortrag mit Diskussion: Christina Grebe

  • Thema: “Entwicklung  Wilhelmshöhes  zum Kurbad“,

Vortrag:  Jürgen Fischer und Ursula Spielmann                                                         

  •    Thema: „Musik und Park“ ,

Vortrag: Joachim Landgraf, Wörlitz 

  • Thema: „Frühling auf der Insel Siebenbergen“     

Führung : Heinz Freudenstein (alles im August 19 noch alternativ)

Folgende Themen befinden sich im Pool (Stand Sommer 202o/21)

  • „Der pädagogische Garten“, Vortrag

Referent: Ludwig Trauzettel, Wörlitz

  •  „Kurfürst Wilhelms Schwäche für Ruinen“

 Anspruch und Wirklichkeit einer dynastischen  Legende

Referent: Rainer  Prinz von Hessen/ Friedrich Forssman

  • “Gartenpflege unter sich ändernden Rahmenbedingung Referent: Michael Keller, Wörlitz
  • Sabine Köttelwesch, „Maria…die Kron aus Engelland“, die erste Gemahlin Landgraf  Friedrichs II.
  • Hier zu ergänzen: Besonders die Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn, Frau Prof.Dr. Stroeter-Bender , hat uns immer wieder neue Impulse und Möglichkeiten zur Vernetzung gegeben.